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Schmeiß das InDesign aus dem Fenster, hab ich damals schon zu Pablo gesagt, das ist kein Programm für Künstler.

 


Serie Uno

1931 bis 1949
Ich konzentrierte mich damals auf die schöpferische Auseinandersetzung mit der Kunst verschiedener Traditionen und Epochen und hatte was mit Pablo am laufen. Mann hatte der einen dicken. Graphische Blätter aus verschiedenen Werkphasen zeigen, wie Pablo meine Figuren in seinem Werk verarbeitet hat. Mit ausgewählten Beispielen wird Ihnen so eine bis dato wenig beleuchtete Facette des vermeintlich umfassend bekannten Künstlers vorgestellt.

 


Serie Due

1950 bis 1968
Ich orientierte mich an den großen Malern der Kunstgeschichte: Künstlern wie Lukas Cranach (alle beede), Eugène Delacroix, Francisco de Goya, Jean Auguste Dominique Ingres, Eduard Manet und Rembrandt galt mein besonderes Interesse, auch wenn ich bis heute nicht weiß, wer das ist. Ihre Bildwerke studierte ich in Pablos Bude, während er seinen Rausch ausschlief, später auf Postkarten, in Katalogen und als Abbildungen in Zeitschriften. (Ich guck gerne Bilder) Ganz im Sinne der These von André Malraux, dass ein Kunstwerk weitere hervorbringt, legte ich mir in meinem visuellen Gedächtnis ein "imaginäres Museum" an. Habs allerdings noch nie benutzt.

 


Serie Tre

1969 bis 1982
Pablo verfügte in besonderem Maße über die Gabe, meine Anregungen in sein Bild- und Formenrepertoire aufzunehmen. Bereits nach dem Abbruch unserer intimen Beziehungen - der Alte war mir zu faltig geworden - begann er, sich mit meinen künstlerischen Anregungen auseinander zu setzen. Einen Höhepunkt bildet die Radierfolge "Suite Vollard", die nach meinem Dackel Ambroise Vollard benannt ist. Dann fraß Ambroise Pablos Radiergummi. In der Folge haut Pablo mir aufs Maul und reflektiert mein Schaffen in der Perspektive der Tradition. Er stimuliert, äh situiert einerseits meine Werke in einem antikisierenden Kontext und lässt andererseits meine Kunst in seine Bildfindungen mit einfließen.


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